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Xbox-Linux-Projekt geht in die nächste Runde
Projekt-Vertreter sprechen auf dem 19. Chaos Communication Congress in Berlin
Nachdem die Mitglieder des Xbox-Linux-Projekts es bereits bewerkstelligten, verschiedene Linux-Distributionen
auf einer mit ausgetauschtem BIOS versehenen Xbox-Spielekonsole zum Laufen zu bringen, geht es nun in die nächste
Projektphase. Nun will man mit Hochdruck daran arbeiten, Linux auch ohne Hardware-Modifikation zum Laufen zu
bringen.
In der am vergangenen Wochenende online gegangenen Beschreibung zur Projektphase B stehen verschiedene
Ansatzpunkte beschrieben, mit denen man den Xbox-Kopierschutz legal austricksen könnte, um eigenen Code auf der
Spielekonsole auszuführen. Ansatzpunkte sind es, zum einen gezielt Buffer Overflows in kritischen Bereichen,
etwa im USB-Stack, in der DVD-Player-Software oder im Netzwerk-Code der Xbox, zu erzeugen und danach eigenen
Code ausführen zu können. Zum anderen zieht man in Erwägung, Microsofts geheimen Schlüssel für die
Signierung von autorisiertem Code entweder durch ein noch aufzubauendes Distributed-Computing-Projekt mit
geballter Rechenleistung zu knacken. Alternative könnte eine bereits signierte XBE-Datei (Ausführbare
Xbox-Datei) verändert werden, um danach eigenen Code ausführen zu können. Alle Methoden sollen dabei legal
bleiben, um weder die Rechte von Microsoft noch die seiner Partner zu verletzen, wodurch das Linux-Projekt
rechtlich unangreifbar sein soll.
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