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Softline reduziert Verluste
Fortsetzung des Restrukturierungsprozesses geplant
Die Softline AG hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres
2002/2003 ihren Jahresfehlbetrag nach eigenen Angaben deutlich
verringert. Er belief sich im 1. Quartal 2002/03 auf 1,0 Millionen
Euro und konnte damit gegenüber dem Vorjahresquartal (Fehlbetrag
von 1,9 Millionen Euro) um etwa die Hälfte gesenkt werden. Der
Vorstand gibt sich zuversichtlich, dass das Unternehmen in
absehbarer Zeit trotz schwieriger Rahmenbedingungen wieder schwarze
Zahlen schreiben wird.
Im Rahmen der Restrukturierung hat sich die Softline Gruppe von der
Softline BV in Benelux, der NPR Software in Irland und der Rapid
Group in England getrennt. Dies hat gegenüber dem Vorjahresquartal
zwar zu einem geringeren Umsatz, aber auch zu einer
Ergebnisverbesserung geführt. Der Gesamtumsatz für das 1. Quartal
2002/03 belief sich auf 16,4 Millionen Euro (Vorjahr: 21,4).
Die Umsatzentwicklung hänge vor allem mit dem anhaltend schwierigen
Umfeld für IT-Investitionen in Deutschland zusammen. Während sich
die anderen europäischen Märkte durchaus positiv entwickeln,
bleibt der deutsche Markt weiterhin geprägt von wirtschaftlicher
Stagnation und einer großen Investitionszurückhaltung. Das äußert
sich auch in einer Zunahme des Auslandsanteils am Gruppenumsatz.
Dieser stieg trotz der Einstellung eines Teils der Auslandsaktivitäten
von 58,9 Prozent im 1. Quartal 2001/02 auf 61,6 Prozent im 1.
Quartal 2002/03.
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Dr.
Detlev Lux, seit Oktober 2002 neuer Vorstandsvorsitzender der
Softline AG, ist zuversichtlich, dass das Unternehmen in absehbarer
Zeit wieder schwarze Zahlen schreiben wird. "Derzeit steht für
uns die strategische Neuausrichtung der Softline-Aktivitäten am
deutschen Markt im Mittelpunkt. Das Ziel ist eindeutig die Rückkehr
zu Rentabilität und Wachstum in einem konjunkturell schwierigen
Umfeld."
Der Restrukturierungskurs der Softline Gruppe werde fortgesetzt, so
das Unternehmen. Dies bedeute, dass sich die Gesellschaft weiter auf
ihre Kernkompetenzen und Kernsortimente konzentrieren werde, den
indirekten Vertrieb ausbaue, Kosten senke und die Konsolidierung der
Gruppe fortsetze, so Dr. Lux bei der Vorlage der Quartalszahlen.
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| Quelle:
Golem.de News 29.11.2002 |
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